Wir leben und helfen Tieren hier in Radersdorf bei Kirchberg an der Raab seit ca. drei Jahren. Und es hat kaum Probleme gegeben wegen der Straße die an uns vorbeiläuft, abgesehen davon, dass sehr viele mit sehr hohem Tempo hier vorbeirasen, dass eigentlich gesetzlich gar nicht erlaubt wäre und das, seitdem wir hier wohnen, noch nie kontrolliert wurde.
Dass es schon mal passieren kann, dass ein Tier, sowie eine Katze, auf die Straße läuft und dabei von einem Auto erwischt werden könnte, ist uns klar. Leider stellen sich Katzen oft auch sehr ungeschickt an und rennen in ein langsam fahrendes Auto, weil sie sich einfach nicht auf die Straße konzentrieren sondern auf irgend etwas Interessantes auf der anderen Straßenseite.
Doch seit kurzer Zeit häuft sich diese Missäre an totgefahrenen Tieren, direkt vor unserem Haus, an fast gleicher Stelle, massiv.
Als erstes wurde eine Laufente niedergefahren, die sicher nicht einfach so in ein fahrendes Auto springt, vor allem passierte das auf einer geraden, gut einsehbaren Passage der Straße, wo man auch mit höherer Geschwindigkeit leicht hätte bremsen können. Sie wurde einfach auf der Straße liegen gelassen.
Vor drei Tagen fanden wir unseren Kater Leo mit dem Leben ringend auf einem Heuballen liegend. Tierärztin Frau Dr. Andrea Sedar hat mit vollstem Einsatz um sein Leben gekämpft und so wie es nun aussieht auch geschafft. Er wurde mit voller Wucht am Kopf erwischt und hatte das Glück, dass der Rest seines Körpers fast unversehrt blieb. Unsere Nachbarin erzählte uns später, dass sie den Aufprall hörte und wir fanden Fahrzeugspuren, die direkt auf das Bankett und weiter in die Wiese der Nachbarn führten.
Gestern Abend mussten wir nun mit eigenen Augen ansehen, wie der gemütliche Kater Rocky der Nachbarsfamilie, neben der Straße entlangging und ein Auto mit Absicht von der Straße auf das Bankett hinuntergefahren ist um ihn mit voller Absicht von hinten zu überfahren. Der Fahrzeuglenker lenkte das Auto wieder auf die Straße und fuhr mit Vollgas davon. Der arme Kater war nicht gleich tot, sondern versuchte unter entsetzlichen Qualen, das ganze Hinterteil war zertrümmert, um sein Leben zu ringen. Der Versuch ihn zum Tierarzt zu bringen war leider vergeblich, trotz seines starken Überlebenswillens, starb er qualvoll am Weg dorthin.
Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen dunklen neuen Van, der aufgrund des Aufpralls und des von uns vernommenen Geräusches, eine Beschädigung an der rechten unteren Seite der Stoßstange haben müsste. Auch die Polizei wurde gerufen, die auch die eindeutigen Spuren im Sand gesehen hat und eine Anzeige wegen Fahrerflucht und böswilliger Tierquälerei aufgenommen hat.
Auf Hinweise die zum Täter führen, gibt es eine Belohnung!!!
Es ist unverständlich, wie grausam und böse Menschen sind, die einem Lebewesen mit voller Absicht so ein Leid zufügen. Wo endet das??? Heute ist es ein Tier und morgen vielleicht ein Mensch!!
Radersdorf am 30.Mai 2010
Sissi am Weg der Besserung!
Es war wirklich erschreckend in welchen Zustand Sissi zu uns kam. Aber wie man sehen kann ist die ganz liebe und tolal brave Sissi wieder auf dem Weg der Besserung.
Mittlerweile hat Sissi wieder gehen gelernt, ihr Appetit ist ungepremst und Sie hat wieder richtige Lebensfreude.
Dringend gesucht werden für die liebenswürdige "Sissi" Paten oder ein ausgezeichnetes Plätzchen, wo sie den Rest ihres Lebens verbringen darf.
Radersdorf am 24. Mai 2010
In letzter Minute gerettet!
Letzte Woche retteten wir "Sissi" eine brave Stute aus den Fängen eines Alkoholikers der das Pferd nach endlosen Monaten Martyrium zum Schlachter geben wollte.
Als wir von diesem Fall hörten, waren wir dermaßen entsetzt und entschlossen uns diese liebe Stutte zu retten.
Wir wurden sofort aktiv und veranlassten den Transport von "Sissi" auf unseren Gnadenhof, nach dem wir aus unserer eigenen Tasche die liebe Stute freigekauft haben.
Als wir "Sissi" zum ersten Mal sahen, waren wir dermaßen entsetzt von ihrem Zustand. Sie war völlig verwahrlost, monatelang nicht gebürstet, hat Fehlstellungen und Entzündungen an den Gelenken durch Anbindehaltung und ständiges Stehen im Stall alleine zwischen Kühen ohne Kontakt zu Artgenossen, sie hat Blutergüsse an den Hufen, überlange Hufe, sie ist eitrig und entzündet im Genitalbereich, sie hat einen verwachsenen Bruch des Schwanzwirbels, ihre Zähne sind nicht ärztlich behandelt, was zur Folge hat, dass sie nicht mehr richtig fressen kann.
Nach dem Abladen, begannen wir "Sissi" erstmal zu reinigen. Nach zwei Stunden und einem Müllsack voller Haare sahen wir, das wahre Ausmaß ihres Zustandes. Sie hatte keine Muskeln mehr und ihr Fell hing nur noch an den Knochen.
Inzwischen war der Tierzahnarzt auf Besuch und zog ihr die fauligen Zähne mit der bloßen Hand!
Es ist erschreckend, wie es möglich ist, Monate lang vielleicht sogar Jahre unbemerkt, in Österreich ein Tier so schlecht zu halten, ohne dass jemand darauf aufmerksam wird und das beim Tierschutz meldet.
Dringend gesucht werden für die liebenswürdige "Sissi" Paten oder ein ausgezeichnetes Plätzchen, wo sie den Rest ihres Lebens verbringen darf.
Radersdorf am 28. März 2010
Schock-Video
Hier der Link , wenn Ihr das Video auf eurer Seite verlinken möchtet.
http://www.youtube.com/watch?v=gJYh7swjgwk
Radersdorf am 22. Oktober 2009
Tiere unterm Weihnachtsbaum?
Wir bitten euch, es gründlich zu überlegen wenn ihr euch ein Tier als Weihnachtgeschenk schenkt. Lasst euch beraten welches Tier und welche Rasse zu euch passt, damit dann keine bösen Überaschungen kommen und dann das leidtragende Tier in einem Heim landen muß.
Fragen Sie den Tierarzt in Ihrer Nähe oder rufen Sie uns an, damit wir das richtige Tier für Sie und Ihrer Familie finden, das Sie dann durch Ihren Lebensweg begleiten wird.
Das Tier wird es Ihnen Danken.
Radersdorf am 01. Dezember 2008
Achtung Abzocke!!!
Größte Vorsicht wird geboten bei Kauf eines Tieres aus Kamerun in Südafrika. Auf Seiten wie willhaben.at und Kijiji.at werden Tiere zb. Hunde und Perde zu spott Preisen angeboten. Bei dem, laut dessen Züchter, sogar die Flugkosten inkludiert sind. Nur bei der dritten Mail bitter er dann um Vorkasse, wegen den Flugkosten. Bei Bezahlung werden sie aber das Tier nie sehen!